Neuenkirchen – Der offene Ort im Wald

Auf Einladung des Kunstvereins Springhornhof gestalteten wir zusammen mit und für Schulkinder der Grund- und Oberschule Neuenkirchen den Offenen Ort im Wald – einen Schutzraum am Rand des von der Schule betreuten Schulwaldes.

Im Zeitraum von Juni 2014 bis Mai 2015 näherten wir uns gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6e (später 7e) in diversen Workshops dem Thema Schutzraum im Wald und entwickelten im Rahmen des Kunstunterrichts Modelle, die daraufhin in dem 1:1 Prototyp eines begehbaren Hügels zusammengefasst wurden. Im Verlauf des Projektes entwickelte sich die Idee stetig weiter und führte letztlich zu dem Beschluss, das Naturerlebnis der anfänglichen, abschirmenden „Schutzhüttenarchitektur“ voranzustellen.

Ausgehend von der Überzeugung, dass ein schützender Ort vor allem ein warmer Ort ist, entstand das Konzept des warmen Hügels, der beheizt durch einen Biomeiler und in unmittelbarer Nähe zu einem künstlich angelegten Teich den Offenen Ort im Wald bildet. Der Schutzraum ist in diesem Falle ein offenes Haus ohne Wände, dessen Dach der Wald selbst ist. Es ist ein Ort zum Verweilen und zum Entspannen, ein Ort der neugierig macht, die Prozesse der Natur zu verstehen.